Eine leuchtende Idee…

Wird es abends dunkel, knipsen wir sie ganz selbstverständlich an… die Lampe.

Eigentlich ein ziemlich unspektakuläres Einrichtungsstück, doch nicht die des Projekts AufLeuchten.

Ich habe mich in der Werk statt Konsum mit Christian, Kim und Robin, dem dreiköpfigen Team hinter AufLeuchten, getroffen. Dort schrauben sie an ihren Lampen und neuen Ideen.

Es werde Licht!

Die Idee aus alten Flaschen und Holz Lampen herzustellen kam eher zufällig. „Wir saßen in der Küche von Kim und dort standen alte Gläser und Flaschen“, berichtet Robin, „sowas hat man eigentlich immer zu Hause und Holz meistens auch.“

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Alle drei waren sich einig, dass sie in ihrem Projekt etwas handwerkliches machen möchten, etwas bauen. Es wurde mit den Materialien Altglas und Holz hin und her probiert und am Ende entstand die Idee durch upcycling neue und individuelle Lampen herzustellen.

So wird ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft gesetzt, indem man vermeintlich ausgedienten Sachen neues Leben einhaucht.

Die drei haben sich dann beim yooweedoo Ideenwettbewerb beworben und wurden zum Preisträger. Dank einer Förderung von der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH, kurz EKSH, können sie nun richtig durchstarten.

Aller Anfang ist schwer

Mit der Idee an sich ist es jedoch noch nicht getan. Es muss probiert werden, getüftelt und gelernt.

„Wir waren noch in der Probierphase“, erklärt Christian, „am Anfang waren wir ein wenig überfordert“.

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Ein Businessplan musste her. Auf Grund der Elektrik der Lampen gelten bestimmte Sicherheitsbestimmung, die berücksichtigt werden müssen. Es wird Material für die Lampen benötigt und es muss geklärt werden, wo das Material her kommt. Ein Ziel des AufLeuchten Teams ist es nichts zu kaufen, sondern Sachen zu verwenden, die bereits benutzt worden sind. Das klappt mit leeren Weinflaschen und alten Holzbrettern sehr gut. Man kann in Bars oder Cafés nach leeren Flaschen und auf Baustellen nach alten, nicht mehr gebrauchten Holzbrettern fragen. Bei der Elektrik gestaltet sich dies jedoch ein wenig schwieriger. Da müssen Kabel und Fassungen dazu gekauft werden. Doch dann achten sie darauf, dass diese Dinge in Deutschland produziert werden.

Unverhofft kommt oft

Um an Material für die Lampen zu kommen, werden auch mal ungewöhnliche Wege gegangen. So sah Kim eines Tages wie in dem Waldstück neben der ZBW an der Förde einige Bäume gefällt wurden. Kurzerhand ging sie zu den Arbeitern und fragte, ob sie eventuell Holz über hätten. Nun stehen große Holzstumpen im Keller, die darauf warten zugeschnitten zu werden.

Solche spontanen Ereignisse, können nicht vorhergesehen werden, müssen aber in den Projektplan eingearbeitet werden.

„Man lernt viel für sich selbst“, erzählt Christian“, „es gibt viele Dinge zu beachten, betriebswirtschaftliche Aspekte, Kostenkalkulationen.“

Da kann es auch passieren, dass man innerhalb des Teams aneinander gerät. Aber dies geschieht zum Glück nur selten und lässt sich schnell wieder beilegen.

Auch wenn es oftmals aufgrund der Uni und dem Privatleben an Zeit mangelt, sind Kim, Christian und Robin mit Begeisterung dabei. Lächelnd erzählt Christian, was für ein tolles Gefühl es ist etwas in den Händen zu halten, das man selbst gebaut hat.

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Sie wollen mit ihrem Projekt die Kreativität der Menschen fördern und anregen mit offeneren Augen durch die Welt zu gehen. Es gibt viele Dinge, die wiederverwendet oder auch zweckentfremdet werden können.

Individuell und Einzigartig

Um mehr Aufmerksamkeit für ihre Lampen zu bekommen, möchten Kim, Christian und Robin ihre Lampen gern auf Künstlermärkten präsentieren und in lokalen Bars und Cafés aufhängen.

Außerdem soll es ein Do-It-Yourself Video geben, in dem Schritt für Schritt angeleitet wird, wie man selbst eine individuelle und einzigartige Lampe bauen kann.

Für Ende Juli ist auch ein Workshop geplant. In einer offenen Werkstatt kann jeder unter Anleitung der drei seine eigene Lampe bauen. „Entweder man bringt seine eigene Flasche und Holz mit und hat vielleicht schon eigene Vorstellungen wie die Lampe aussehen soll, oder man bekommt Material und Hilfe bei der Entwicklung der Lampe“, erklärt Kim.

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So kann jeder selbst zum Lampenbauer werden und mit einem echten Unikat sein Zuhause verschönern. Läuft der Workshop gut, soll dieser in regelmäßigem Abstand angeboten werden.

Bevor man das nächste Mal also zum Glascontainer gehen will, um das Altglas loszuwerden, kann man diesem auch wieder neues Leben einhauchen, indem man es zu einer Lampe werden lässt.

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Wer Altglas übrig hat, seien es normale Weinflaschen oder auch ausgefallene Modelle und nicht weiß wohin damit, kann diese auch gern an das AufLeuchten Team spenden. „Wir freuen uns über jede Flaschen- oder Holzspende und holen sie auch gern persönlich zu Hause ab“, erzählt Christian mit einem schmunzeln.

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Naomi Kießling

Naomi Kießling

Ich bin im Norden aufgewachsen. Für mein Studium zog es mich dann nach Kiel und mich begeistert nicht nur die Nähe zum Wasser, sondern auch die Vielfalt an Menschen und Projekten, die Kiel zu bieten hat.